Am Schlawittich gepackt

… nämlich die Gelegenheit. Man könnte sie auch am Schopfe packen, aber biddeschön wo simmer denn?

Dank eines relativ frischen Videos (das allerdings aussieht als käme es aus den Anfängen des Jahrhunderts) wird es mir gelingen, zwei Musiker, die mir am Herzen liegen, in einem Beitrag vorzustellen: Charlie Hunter und Cory Wong.

Cory Wongs neues Album “Motivational Music for the Syncopated Soul” gefällt mir jetzt nicht soooo gut, aber zwei Highlights sind stechen hervor: der unten im ersten Video zu sehende Titel Gumshü und die Nummer Companion Pass, auf der es einen eine Motivational Speech gibt, die es in sich hat. Zuerst aber das Video:

Coole Nummer, in der mir Charlie Hunter besser gefällt als Cory Wong.

ABER: die noch viel coolere Nummer, oder vielmehr eine der coolsten Nummern überhaupt! je! kommt jetzt. Charlie Hunters “Who Put You Behind The Wheel”. Der Titel ist Programm, und so kommt man sich stellenweise so vor, als wäre man Beifahrer bei jemandem, der keine richtige Orientierung hat. Doch Vorsicht: alles ist genau kalkuliert, was vor allem in der Video-Version klar wird.
Für mich ganz ganz große Kunst. Enjoy!

Um nach so viel großer Kunst wieder auf den Boden zu kommen, hier noch was Trivialeres, auch mit Cory Wong, aber von Cody Fry. Klasse fröhliche Nummer. Und ich entschuldige mich nachträglich bei allen Popper-Schnöseln aus meiner Jugendzeit, bei denen ich ganz automatisch davon ausgegangen bin dass sie nix drauf hätten. Cory Fry hat’s drauf!

Und dann noch die Nummer Companion Pass von Cory Wong, die es leider mit der Motivationsansprache nicht bei YouTube gibt, deshalb hier der Spotify Link.
Tja, Motivationsansprache … Hab einmal bei YouTube so ein Video gesehen, wo einer nen ganzen Saal dazu gebracht hat, auf die Stühle zu steigen und quasi zu schreien, dass man ab morgen ein besserer Mensch wird. Das war ganz schön ekelhaft. Auch bei der Nummer von Cory Wong schafft sich der Redner total aus dem Geschirr und nennt seine PayPal Einzahlungsadresse. Deshalb bin ich mir nicht sicher, dass das Ernst gemeint ist. Oder doch?
Zumindest ein Teil der Ansprache spricht mich an:

It’s time to discover who you are as a person
It’s time to step out of those shadows and become your own person
This  is the time in your life where you need not discover who someone else is within you, but who you are within you

‘Cause  you’re never gonna be as good as Pat Metheny, as Pat Metheny is at being Pat Metheny, You’re only gonna be the best at being you! And nobody in the world is gonna be as good as you at being you. Nobody in the history of mankind — past, present or future — will be as good as you at being you!

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