Ich höre Stimmen

Rozzi Crane, oder einfach nur Rozzi, hat mich schon bei den Scary Pockets begeistert (hier der Link zum Beitrag vom 6.9.19). Neulich gab’s wieder ein paar neue Videos von ihr, das nehm ich mal als Anlass, sie nochmal ausführlicher vorzustellen.

Ich fang an mit diesem Video von 2015. Zusammen mit Kenton Chen und Sam Wilkes (beides auch regelmäßige Scary Pocketeers). Schöner Popsong mit wunderschönen Vocals. Was ich gar nicht glauben kann, ist, dass das Video in über vier Jahren nur auf 10.921 Aufrufe kommt. Einzig mögliche Erklärung: die Welt ist aus den Fugen.

Vom Kofferraum des Honda Civic ins Studio vier Jahre später. Wieder mit dabei: Kenton Chen.
Schöne Ballade. Phantastische Vocals. Und auch hier viel Luft nach oben bei den Klicks.

Womit es mir Zeit scheint, den Fokus mal kurz auf Kenton Chen zu legen.
Vielleicht hat’s schon jemand mitgekriegt, dass es von Scary Pockets einen neuen YouTube-Kanal gibt, genannt Stories. Scheint mir ein rein “akustischer” Kanal zu sein, und als einzigen Pocketeer finde ich Gitarrist Ryan Lerman mit dabei. Aber eben auch Kenton Chen und Rozzi.

Der alte Schmachtfetzen “Your Song” mit Kenton Chen geht mir direkt unter die Haut, nicht zuletzt weil ich Kamera und Licht ziemlich intim finde, und dadurch eine fast schon zerbrechliche Seite von Chen gezeigt wird. Sehr glaubhaft, weil er es als schwuler Pastoren-Sohn in einer Immigrantenfamilie bestimmt nicht immer leicht gehabt hat.

Weiter mit den “Stories”, aber jetzt wieder mit Rozzi (und ohne Ryan Lerman, nur mit Pianist Zac Ray … mir ist jetzt nicht mehr ganz klar, was das noch mit SP zu tun hat …). Eine Nummer von Rihanna, die ich im Original nicht kenne, auch nicht kennen muss, um die Performance von Rozzi bockstark zu finden. Und endlich stimmen auch mal die Klicks.

Schon mal was von den Treehouse Sessions gehört? Eine schöne Idee, Live-Auftritte in einem Baumhaus. In ein paar solcher Videos hab ich kurz reingeschaut, nix was mich auch nur irgendwie gefesselt hätte, außer halt Rozzi … phänomenal.
Über Paul Rodgers, den ersten Sänger, auf den ich seinerzeit abgefahren bin ( “Free At Last” war 1972 meine erste selbstgekaufte LP), hab ich mal gelesen, er könne keinen falschen Ton singen. Keine Ahnung ob das stimmt, gefühlt hab ich der Aussage zugestimmt, so wie jetzt bei Rozzi. Traumwandlerische Stimmsicherheit.

Und noch eins. Rozzi mit Angel Taylor auf dem Küchenboden. Cool. Und hot aber auch.

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