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Bonaman revisited

Vor 20 Jahren war Richard Bona noch einer meiner Superhelden, und ich war sicher, dass er der größte lebende Musiker auf Erden ist.

Damals war seine Zeit beim Zawinul Syndicate erst kurz vorbei, und ich hatte seine erste eigene CD „Scenes from my life“bestimmt ein Jahr lang gar nicht mehr aus dem CD-Player genommen.

Und wie das dann so ist, wenn man seine Superhelden ein paarmal live gesehen hat, dann sieht man, dass die auch nur mit Wasser kochen. Stellenweise sehr schmackhafte Leckerlis, aber halt auch Wasser.

Seine CDs fand ich immer weniger spannend, so dass ich mir nach „The Ten Shades of Blues“ gar keine mehr zugelegt hab.

Auf YouTube gab’s stellenweise fantastisches Zeug mit ihm, wie z.B. die Auftritte mit Raul Midon oder Alfredo Rodriguez, aber auch reichlich Edelschnarch wie die Sachen mit dem Metropol Orquest.

Jetzt ist mir wieder mal was Fantastisches über den Weg gelaufen, Bona Solo. Als Erstes ist der „Redemption Song“ in meinen YouTube-Vorschlägen aufgetaucht … nicht schlecht, aber vielleicht etwas zu nahe am Edelschnarch?

Von dort war’s nicht weit zu „Bilongo“, und da war er wieder, der Superheld!

Insgesamt gibt es bis heute vier Videos aus dieser Reihe, und nein, auch wenn „Akustik“ in alle vier Videos im Titel auftaucht, der Bass ist elektrisch verstärkt …

Hier der Link zur Playlist der vier Videos