Kein Funk

… aber das Video zum Mitsingen für groß und klein von jetzt bis in alle Ewigkeit, respektive bis 3ten November:

Thanx to PP for sharing!

Zeitverschwendung

Ist das jetzt gut oder schlecht, wenn man so viel Zeit auf der Hand hat, dass man nicht so recht weiß, wohin damit?

Vielleicht geht’s dem/der einen oder anderen ja auch so wie mir, dass man sich leer und verkatert fühlt, wenn frau die Glotze zu lange an hat. (Soll nicht heißen, dass Frauen diejenigen wären, die die Glotze an haben, ich dachte mir nur, ich könnte mal probieren, man und frau abwechselnd zu benutzen. Parität, you know)

Also, frau fühlt sich leer, weil man die Glotze zu lange an hat. (Wenn jetzt jemand denkt, falls frau sich leer fühlt, dann würde vielleicht a warm’s Würschtle im Bauch helfen, dann kriegt jemand Seitenverbot)

YouTube, Netflix, Amazon Prime … egal was man sich mithilfe von Bildschirmen reinzieht, “z’viel isch nix, und wenn’s vom Honig isch” (um wieder mal meinen ehemaligen (Schreiner)Meister Erwin Seeger zu zitieren).

Scribd might help

Ich hatte Scribd glaub schon das eine oder andere Mal erwähnt hier, und jetzt wird’s doch langsam mal Zeit, den “Service” genauer vorzustellen.

Also, bei Scribd gibt’s haufenweise Bücher, Hörbücher, Zeitschriften, Noten, Artikel und natürlich auch Podcasts. Auf Abo-Basis für 8,99 im Monat. Einen Monat lang kann man kostenlos testen.

Gleich vorneweg: das Angebot an deutschen Büchern/Hörbüchern ist beschränkt. Aber es gibt sicherlich mehr als man in ein paar Wochen weghören/lesen kann. Frau auch.
Einfach mal testen und schauen, ob frau das Angebot zusagt oder man was damit anfangen kann.

Da war doch noch was …

Yup, Extras oder Vorteile. Im Englischen Perks genannt. Mehrwert!

Wenn man bei Schribd ein aktives Konto hat, also auch im Probemonat, dann hat man Zugriff auf bestimmte Zusatzangebote, die aber nichts zusätzlich kosten. Als ich letztes Jahr bei Scribd anfing, gab’s da zB die Möglichkeit, den Service “Blinkist” zu nutzen, bei dem es haufenweise Buchzusammenfassungen gibt. Zum Lesen oder zum Hören. Das macht natürlich nur bei Fachbüchern Sinn, und sieht so aus, dass die Zusammenfassungen etwa 10-20 Minuten lang sind. Um sich schnell mal zu informieren ist das klasse.
Mittlerweile hat Scribd selbst die sogenannten snapshots eingeführt, die im wesentlichen den blinks von Blinkist entsprechen.

Über die letzten Monate gab’s dann den Service “MUBI” als Dreingabe. Bei MUBI kann man Filme gucken, und zwar so Richtung Autorenkino und Edelschnarch. Wenn Filme dem Programm hinzugefügt werden, dann hat man glaub vier Wochen lang die Möglichkeit, diese zu gucken, bevor sie wieder aus dem Programm verschwinden. Zusätzlich gibt’s die Möglichkeit, “exklusive” Filme gegen Gebühr zu leihen.
MUBI selbst hat im Moment das Angebot, 3 Monate für 1€ zu erhalten.
Aber wie gesagt, solange ihr aktive Scribd-Mitglieder seid, könnt ihr MUBI umsonst nutzen.

“Curiosity is available to everyone.”

… ist ein Zitat von Elizabeth Gilbert, das bei Scribd auf der “Über Uns” Seite bannert …

… und das dann auch mal im doppelten Sinn stimmt, denn als weitere Zugabe für umeinreinsonst gibt’s ein Abo für den Streamingdienst “Curiosity Stream”, bei dem es wissenschaftliche Filmbeiträge und Dokumentationen en masse gibt. Leider nur in englisch, aber stellenweise richtig großartig.

Ich hatte mir für Curiosity Stream schon letztes Jahr ein Abo gegönnt und fürs ganze Jahr bezahlt, so dass ich bei dem Perk ein wenig in die Röhre gucke …

Momentan gibt es 6 verschiedene Vorteile bei Scribd, die man nutzen kann, sobald frau einen Probemonat begonnen hat.

Wenn frau sich nun für einen Probemonat registrieren will, dann muss man dabei eine Zahlungsmöglichkeit angeben (für eine Rechnung von 0€). Nach einem Monat wird dann die Monatsgebühr von 8,99 fällig, wenn man nicht vorher kündigt. Auch wenn man frühzeitig kündigt, kann man Scribd trotzdem bis zum Ende des Probemonats nutzen.
Als Zahlungsmöglichkeiten stehen PayPal, Google Pay und Kreditkarte zur Verfügung.
Das Abo ist jederzeit kündbar

So dann fehlt jetzt also nur noch der Link zu Scribd …
Und jetzt kommt’s: wenn ihr diesen persönlichen Link hier unten klickt und den Probemonat abschließt, dann kriegt ihr zu den normalen 30 Tagen gleich noch 30 Tage obendrauf. Und obendrein krieg auch ich noch 30 kostenfreie Tage gutgeschrieben. Looks like a Win-Win to me!
Here you go:


Ein herzliches “Vergällt’s Gott” für alle, die mir auf diese Weise 30 Tage kostenloses Hörvergnügen bereiten. Oder schreibt man das jetzt mit “e” und einem “l”?

Zauselito Grinsemann

Lang lang ist’s her, dass ich mich für die Musik von Pat Metheny interessiert hab. Die letzte Scheibe, die ich rauf und runter gehört habe, war die 94er “We Live Here” von der PM-Band. Dann ist irgendwie die Verbindung abgebrochen, und seit über 15 Jahren hab ich nicht mal mehr in seine neuen Sachen reingehört.

Bei YouTube guck ich ja immer wieder mal TED-Talks (und andere), und neuro-wissenschaftliche Sachen guck ich ja auch öfter, und anlässlich des Ablebens von Lyle Mays hab ich auch wieder ein paar Pat Metheny Band Sachen geguckt, so dass YouTube jetzt wohl davon ausging, dass mich ein Talk von der “Society for Neuroscience” interessieren könnte, bei dem Pat Metheney als Gast-Redner zum Them “Music and the brain” eingeladen war. Da war ich schomma richtich hellhörig, auch weil ich ja schon mal nen Post mit dieser Überschrift gemacht hab.

Und beim Reinhören, ganz echt, it blew my mind, wie der Anglophile bei solchen Gelegenheiten gerne zu sagen pflegt.
Good Ol’ Pat ist nämlich ziemlich eloquent, und hat echt was zu sagen. Ich bin von den Socken, dass er ohne Manuskript so gewandt reden kann.

Wer auf das eingebettete Video klickt, landet direkt an der Stelle, an der seine Rede los geht. Die dauert ungefähr zehn Minuten, und ist der interessanteste Teil des Videos.

Das anschließende Gespräch ist auch nicht uninteressant, wenn auch stellenweise etwas langatmig und unbeholfen. Total nervig: wenn Musik von PM eingespielt wird, ist nix zu hören mit einem Hinweis auf Copyright. Das ist ja wohl total panne.

Immerhin erfährt man, dass Jaco Pastorius ein guter Freund von ihm war (und der spielte ja immerhin Bass auf der nicht ganz so bekannten ersten Scheibe von PM “Bright Size Life” (1976), bevor der dann kurz darauf bei Weather Report für Furore sorgte …

Die anschließende Fragestunde ist auch okay, aber eine Stunde vierzig wird sich ja wohl niemand reinziehen (außer Chef-Insomnist Mayr) …

Eine der interessantesten Aussagen Methenys, der früh die Schule abgebrochen und sich dann völlig der Musik verschrieben hat: I was kind of illiterate, I never made it past the 6th grade, but music for me has been the major source of information, in any way

Man erfährt also einiges über Musik, über Pat Metheny, über Pat Methenys Musikverständnis, aber leider nicht wirklich viel über Neuro-Wissenschaftliches.

Wer, wie ich, das Neuromäßige verisst, kann ja mal hier vorbei schauen >>>

Die ganze Zeit beim Gucken hab ich mir gedacht: diesen lächelnden Gesichtsausdruck kenn ich doch, aber von nem anderen Gesicht … bis ich drauf gekommen bin: Mike Stern lacht genau so.

Kurz wird auch von Pat Methenys “Orchestrion” geredet, und weil sie die zugehörige Einspieler-Musik dann wieder ausblenden, hab ich doch mal geguckt, was das auf sich hat damit. Abgefahrene Sache das. Erinnert allerdings von der Idee her an einen total ausgefuchsten Masturbator aus einem Shop für Narzissten-Zubehör …

Persönliche Helden minus 1

Ich weiß noch genau, mit welch unbändiger Freude ich im Sommer ’78 die erste LP der Pat Metheny Group rauf und runter gehört hab. Das war nicht nur so als ob man einen neuen Stern entdeckt hätte, sondern gleich ein ganz neue Galaxie.

Der Mann, der wesentlich daran beteiligt war, mir musikalische Höhepunkte zu verschaffen, war der Keyboarder Lyle Mays, der, wie ich heut erst gelesen hab, am 10. Februar gestorben ist. 😢

Bye bye Lyle, you’ve reached the end of your world. Grüß mir den Josef Erich und den Schorschi Duke.

Hab grad nen kleinen Spaziergang gemacht, auf dem die Playlist lief. Ich kenn noch jede kleine Biegung, Wendung, jede kleine Nuance von den Sachen, obwohl ich schon ein paar Jahre nix mehr von der Pat Metheny Group gehört hab. Hat sich voll eingebrannt ins Hirn. Oder, wie Dr. Eagleman wahrscheinlich sagen würde: da haben sich stabile neuronale Strukturen gebildet.
Nicht vergessen: ab morgen gibt’s die zweite Folge von “The Brain” in der Servus Mediathek.

Fly like an Eagle(man)

… oder “Brain Ahead” …

Hier mal was ganz was anderes: Fernsehtipps!

Durch Zufall bin ich letzte Woche erst auf die 6-teilige Dokuserie “The Brain with David Eagleman” gestoßen, die ab Freitag, 14.02.2020 auf Servus TV ausgestrahlt wird unter dem deutschen Titel “The Brain – Das menschliche Gehirn“.

UPDATE:

Da die Sendetermine doch eher mal ungünstig liegen, werde ich die Sendungen aufnehmen.

Habe zwei Folgen aus der Serie bei YouTube gefunden, beide in Englisch. Folge eins ist von der Auflösung her unterirdisch, deshalb hier Folge 2 zum Reinschmecken. Wer auf “Abspielen” klickt, landet an einer ziemlich interessanten Stelle, die zudem noch eine kleine musikalische Analogie hat.

Wat mutt, dat mutt:
Hier mein absoluter Lieblingstalk von Dr. Eagleman. Ja, ja, ich hatte ihn schon mal hier im Blog verlinkt. Aber ich kann ihn immer wieder gucken, und freu mich immer wieder an der “Open-Mindedness”, die Eagleman hier demonstriert. Mir tut dat gut.

Untertitel einschalten nicht vergessen!

Hier noch die Übersicht der Sendetermine.