Kein Funk

… aber das Video zum Mitsingen für groß und klein von jetzt bis in alle Ewigkeit, respektive bis 3ten November:

Thanx to PP for sharing!

Keine Angst

vor Scary Pockets.
Sie wollen ja nur spielen. Oder?

Ich kann’s gar nicht glauben, dass es schon 5 Monate her ist, seit ich den letzten Scary Pockets Beitrag gepostet habe …
Natürlich haben sich in der Zeit eine Menge Videos angesammelt, die es wert sind, hier mal lose zusammengefasst zu werden.
Z.B. das Video vom Montag (ihr erinnert euch, dass die Pockets immer montags ein neues Video veröffentlichen?). Ich weiß gar nicht, wann ich denn das letzte Mal gesehen habe, dass jemand steppt (step-tanzt). Sehens- und hörenswertes Solo bei Minute 2:00

Schnell noch ein Video vom letzten Monat nachgelegt, bevor ich dann zu was ganz Anderem komme …

Vielleicht ist ja im obigen Video jemandem aufgefallen, das der Keyboarder Jack Conte gar nicht mitspielt. Wenn es eine Konstante bei Scary Pockets gibt, dann doch wohl Jack Conte und Ryan Lerman, der Gitarrist. Die sind doch immer mit dabei, die sind doch quasi die Scary Pockets.

Nun, vielleicht war Jack Conte ja anderweitig beschäftigt.

Es ist noch nicht lange her, dass ich gesehen habe, dass Jack Conte neben Keys bei den Scary Pockets auch noch Keys bei Pomplamousse spielt. Sängerin dieser Band ist dann übrigens seine Frau, Nataly Dawn.

Außerdem ist Jack Conte auch noch Gründer und CEO einer Plattform namens Patreon, die es Künstlern und Publizisten weltweit ermöglicht, größere und kleinere Sponsoren für ihre Arbeit zu finden. Man kann den Künstlern, die dort einen Account haben, schnell und unkompliziert Geld schicken. Ob 2$ für einen Kaffee, oder jeden Monat einen regelmäßigen kleineren oder größeren Betrag, alles ist möglich. Sozusagen individuelles Crowdfunding für Kreativ-Schaffende. Die Künstler können dann ihren Sponsoren gewisse Gegenwerte zukommen lassen, wenn sie wollen, oder wenn das die Spendenbereitschaft erhöht. Mittlerweile sind über 150.000 Kreative dort vertreten, und ich finde die Plattform an sich ziemlich genial. Natürlich wird dort auch von den Machern der Plattform Geld erwirtschaftet.
Ein Blick auf Patreon lohnt sich, guggstdu hier >>>

Gerade habe ich gesehen, dass Conte und Dawn ein kurzes Video veröffentlicht haben, in dem die zwei ihre Pläne für die Zeit der Quarantäne bekannt geben. Beide Daumen hoch dafür, dass sie in den nächsten 3 Monaten alle Einkünfte aus Patreon dafür ausgeben wollen, andere Musiker, Videographen etc. zu engagieren. Seht selbst:

Weiter geht’s mit Musik.
Ein Ablegerprojekt der Scary Pockets heißt mal Larry Pockets oder neuerdings Scary Goldings. Clou dabei: Orgel-Urgestein Larry Goldings ist mit an Bord. Die Musik ist hier ein wenig sperriger, oder vielleicht liegt’s daran dass hier keine SängerInnen auftauchen, jedenfalls ist hier die Zahl der Views deutlich geringer, würde mal sagen nur 10% der üblichen Scary Pockets Veröffentlichungen.

Gleich noch eins:

Die Views steigen deutlich, wenn dann noch andere berühmte Gäste mitmachen, wie zB hier Robben Ford.

Leck, wie schlecht ist der denn gealtert, der gute alte Robben Ford. Also äußerlich jetzt.
Habe extra ein bisschen gegoogelt, um herauszufinden was denn mit dem los ist. Habe ein Interview mit ihm gefunden, in dem er völlig klar und hellwach spricht, soll heißen dass sich mein Verdacht, er wäre totaler Alki, schnell wieder zerstreut hat. Er sieht halt nur so aus, als würde er im Trailer wohnen. Falls jemand von euch schomma auf Netflix die Serie “Ozark” gesehen hat (von der übrigens heute die dritte Staffel veröffentlicht wird 😵👍🏻), dann wisst ihr ja, was ich damit meine.

Bevor jetzt dann nomma die richtigen Pockets kommen, muss ich doch schnell noch einen Clip von einem uralten Miles Davis Konzert mit Robben Ford anner Gitarre reinquetschen. Auch hier wieder: sauguter Musiker, fragwürdiges Äußeres. Die 80er halt.
Das Hemd von den Scary Goldings Videos gefällt mit dann doch besser.

Und hey, da war doch noch: mein Lieblingsschlagzeuger/Bassist/Gitarrist/Sänger Louis Cato. Ich glaub, dass ich ihn schomma bei Scary Pockets gesehen habe, im Hintergrund anner Gitarre … hier jetzt ohne Haare als Lead Sänger:

Hyper

Für mich ist es vielleicht die Entdeckung des letzten Jahres: Yussef Dayes und Rocco Palladino

In einem älteren Beitrag hatte ich ja schon mal den Song “Love Is The Message” vorgestellt, in dem beide mitspielen. Yussef Dayes an den Drums und Rocco Palladino am Bass.

Inzwischen sind mir immer wieder ein paar Sachen mit beiden über den Weg gelaufen, die ich schlicht und einfach phantastisch finde. Hottest rhythm section ever!

Ich fang mal an mit dem Video “Yesterday Princess” an, das sich ein Thema vom Ende des gleichnamigen Stanley Clarke Titels vorknöpft, und, wie ich finde, in neue Sphären hebt. Yup, 1A sphärische Musik, das!

Mit der gleichen Besetzung eingespielt ist auch das nächste Video, in dem Herr Dayes , unter dessen Namen das ganze firmiert, auch abseits des Schlagzeugs eine ziemliche coole Sau ist.

Auch ganz schön sphärisch, oder?
Nun wird’s niemanden mehr wundern, warum der Titel des nächsten Videos “Lift Off” heißt …
… diesmal mit einem Gitarristen namens Tom Misch … nie gehört … klasse! … fügt sich nahtlos ins Gefüge ein.
Und ich kann mich gar nicht beruhigen, wie abgefahren Rocco Palladino da spielt. Und der Bass-Sound!!! Da hol ich dann doch die guten Kopfhörer raus. Weil sich’s echt lohnt.

Das neueste Video mit Dayes/Palladino ist wieder mit Tom Misch. Nomma eine Schippe drauf gelegt, wenn man den liner-notes glauben darf: dass noch ne Rolle Film übrig war nach dem “Lift Off” Dreh, und dass dann dieser Titel “Kiyv” als Improvisation entstanden ist. Bass/Schlagzeug spielen so eng und so dynamisch, dass ich das Grinsen stellenweise gar nicht aus dem Gesicht bekomme …

Von der optischen Anmutung her sieht das schon ziemlich “retro” aus, also könnte das ja tatsächlich stimmen, dass hier auf Film aufgenommen wurde. Bin mir jetzt halt nicht sicher, ob das für mich einen Mehrwert darstellt …

Was jetzt noch fehlt ist eine Spotify Playliste. Viel gibt’s bis jetzt nicht von den heute vorgestellten Akteuren … im Wesentlichen auch das, was es auf Video gibt …

Die Türken kommen

Es gab ja schon mal Zeiten, da war diese Aussage mit ordentlich Schrecken assoziiert.
Dann kamen Zeiten, da war der Schreck weg, dafür haben Ressentiments Einzug gehalten.
Auf musikalischer Ebene hätt ich nie gedacht, dass es mal so weit kommen würde, aber hey, die Welt ist ein Dorf, welcome Turks!

Als erstes möcht ich hier mal das 2016er Album “Funkbook” von Önder Focan vorstellen. Nicht neu, aber neu für mich. Dass eine türkische Band die Funk-Lücke, die sich seit Monaten auf Spotify auf tut, füllt, auf die Idee wär ich nie gekommen. Isso.

Als nächstes hier das 2019er Album “lahza II” der Band Lahza. Beim kurzen Durchhören ist mir vor allem der letzte Titel ” Gün Doğuşu ” aufgefallen, der sich anhört als wär er direkt von Peter Gabriels “The Last Temptation of Christ”.
Allerdings kann man ruhig mal das komplette Album hören … ich hab immer wieder genau hingeschaut, ob nicht doch irgendwo “ECM” draufsteht. Ich find’s gut, dass es nicht draufsteht, sonst käm ich noch auf die Idee, es würde sich um “Edelschnarch” handeln … 😉
Das Album wurde übrigens von einen schwedischen Label veröffentlicht.

Der Gitarrist von Lahza heißt Cenk Erdogan und der ist, glaub ich (hoff ich!), nicht mit dem abgesägten Möchtegern-Zampano, dem Wadlbeißer, der sich regelmäßig an der Achillesferse Europas festbeißt, verwandt. Verschwägert wohl auch eher nicht. (Hab ich eigentlich schon mal erwähnt dass ich, solange der noch Zampano ist, keinen Döner mehr esse?! Zumindest nicht mit gutem Appetit!)
Hier ein YouTube Video, in dem er eine, nebenbei bemerkt ziemlich elegante, bundlose Gitarre spielt:

Aufgefallen ist mir dann noch der Bassist Alp Ersönmez und dessen 2011er Album “Yazisiz”. Auch das Album “MÖE” im Trio mit Sarp Maden und Volkan Öktem find ich ganz spannend. Check it out!
Alp Ersönmez ist übrigens der vom Beitrags-Bild, der aussieht als hätte Benny Greb das Instrument verwechselt …
Hier eine kleine Playliste mit gemischter, ziemlich untürkischer Kost:

Un hier nomma, weil’s so schön war, Önder Focan mit dem 2018er “Funkbook A La Turc”:

Zauselito Grinsemann

Lang lang ist’s her, dass ich mich für die Musik von Pat Metheny interessiert hab. Die letzte Scheibe, die ich rauf und runter gehört habe, war die 94er “We Live Here” von der PM-Band. Dann ist irgendwie die Verbindung abgebrochen, und seit über 15 Jahren hab ich nicht mal mehr in seine neuen Sachen reingehört.

Bei YouTube guck ich ja immer wieder mal TED-Talks (und andere), und neuro-wissenschaftliche Sachen guck ich ja auch öfter, und anlässlich des Ablebens von Lyle Mays hab ich auch wieder ein paar Pat Metheny Band Sachen geguckt, so dass YouTube jetzt wohl davon ausging, dass mich ein Talk von der “Society for Neuroscience” interessieren könnte, bei dem Pat Metheney als Gast-Redner zum Them “Music and the brain” eingeladen war. Da war ich schomma richtich hellhörig, auch weil ich ja schon mal nen Post mit dieser Überschrift gemacht hab.

Und beim Reinhören, ganz echt, it blew my mind, wie der Anglophile bei solchen Gelegenheiten gerne zu sagen pflegt.
Good Ol’ Pat ist nämlich ziemlich eloquent, und hat echt was zu sagen. Ich bin von den Socken, dass er ohne Manuskript so gewandt reden kann.

Wer auf das eingebettete Video klickt, landet direkt an der Stelle, an der seine Rede los geht. Die dauert ungefähr zehn Minuten, und ist der interessanteste Teil des Videos.

Das anschließende Gespräch ist auch nicht uninteressant, wenn auch stellenweise etwas langatmig und unbeholfen. Total nervig: wenn Musik von PM eingespielt wird, ist nix zu hören mit einem Hinweis auf Copyright. Das ist ja wohl total panne.

Immerhin erfährt man, dass Jaco Pastorius ein guter Freund von ihm war (und der spielte ja immerhin Bass auf der nicht ganz so bekannten ersten Scheibe von PM “Bright Size Life” (1976), bevor der dann kurz darauf bei Weather Report für Furore sorgte …

Die anschließende Fragestunde ist auch okay, aber eine Stunde vierzig wird sich ja wohl niemand reinziehen (außer Chef-Insomnist Mayr) …

Eine der interessantesten Aussagen Methenys, der früh die Schule abgebrochen und sich dann völlig der Musik verschrieben hat: I was kind of illiterate, I never made it past the 6th grade, but music for me has been the major source of information, in any way

Man erfährt also einiges über Musik, über Pat Metheny, über Pat Methenys Musikverständnis, aber leider nicht wirklich viel über Neuro-Wissenschaftliches.

Wer, wie ich, das Neuromäßige verisst, kann ja mal hier vorbei schauen >>>

Die ganze Zeit beim Gucken hab ich mir gedacht: diesen lächelnden Gesichtsausdruck kenn ich doch, aber von nem anderen Gesicht … bis ich drauf gekommen bin: Mike Stern lacht genau so.

Kurz wird auch von Pat Methenys “Orchestrion” geredet, und weil sie die zugehörige Einspieler-Musik dann wieder ausblenden, hab ich doch mal geguckt, was das auf sich hat damit. Abgefahrene Sache das. Erinnert allerdings von der Idee her an einen total ausgefuchsten Masturbator aus einem Shop für Narzissten-Zubehör …

Er will doch nur spielen

Weiß auch nicht, wieso mir YouTube das neue Video von Joe Satriani vorgeschlagen hat. Soweit ich weiß, hab ich noch nie was von ihm angeschaut, weder bei YouTube noch sonstwo. Und es ist schon über 25 Jahre her, dass ich ihn gut fand.
Aber das Video ist witzig, und vor allem stimmig … der Titel 1980 sagt vielleicht schon alles. Solider Feel-Good Rock, bei dem man nicht unbedingt 2x hinhören muss. Aber hinschauen allemal. Ist zwar kein Video vom Kaliber “Sledgehammer”, bringt aber mit einfachen Mitteln und einfachen optischen Reizen ordentlich viel rüber.

Abgesehen davon ist Joe Satriani natürlich ein Gitarrist der Oberklasse, auch wenn es schon ne Weile her ist, dass er Steve Vai Gitarrenunterricht gegeben hat.

Hatte mir seinerzeit seine ’93er Doppel-CD “Time Machine” gekauft, wegen der zweiten CD mit Live-Titeln. Und von denen hat mir hauptsächlich der letzte Titel “Echo” gefallen. Hab ihn zwar bestimmt seit 10 Jahren nicht mehr gehört, aber wenn ich ihn jetzt aufleg, find ich ihn so gut wie eh und je.

Habe dann noch eine Video-Version von “Echo” gefunden, von einem Konzert aus Montreux von 1988. Bildqualität ist entsprechend.
Man beachte seinen Strampelanzug, von dem sich auch die Überschrift ableitet. Geile Nummer.

’94 war Joe Satriani dann kurz Gitarrist von Deep Purple (???)(!!!), und da ich einen Livemitschnitt aus der von mir aus fußläufig erreichbaren Saarlandhalle gefunden hab, muss ich den natürlich hier auch noch anbringen …
Man beachte den völlig ausrastenden Zeitstempel:

Schmusi Busi

… oder: kann den Liebe lieblos sein?

Ein nicht unbedeutender Teil des Musikbusiness beschäftigt sich mit der Produktion von romantischen Liedern. War bisher kein Thema hier, und das kann man gut oder schlecht finden.

Die neue Scheibe (Single?) von Gregory Porter ist jetzt aber mal Anlass, auf die zarten Gefühle einzugehen, die da transportiert werden (sollen).

Gregory Porter wird ja oft als der “Retter des Jazz” bezeichnet, einfach weil wahnsinnig viele Leute in seine Konzerte strömen, und dabei der Altersdurchschitt schomma unter dem Durchschnitt der üblichen Jazzkonzertbesucher liegen kann …

Für mich hat das jetzt nicht sooo viel mit Jazz zu tun, oder halt nur mit dem schmalen Bereich, in dem man dann so Sachen findet wie die von Nat “King” Cole. Gregory Porter hat ja dann auch ne CD gemacht mit ausschließlich Titeln von King Cole, soweit ich mich erinnern kann recht gepflegte Sache das, mit Schlagseite Richtung Edelschnarch. Ein Titel sticht für mich hervor, und das ist dann auch der einzige Titel von G. P., den ich mir manchmal anhöre: “I Wonder Who My Daddy Is”. Hier war ich wirklich vollkommen von den Socken, wie eine so tragisch-traurige Textbotschaft so offen, so persönlich und doch so wenig selbstbezüglich rüberkommen kann.

Hier soll’s aber nicht um diesen älteren Titel gehen, sondern um den neuen. “If Love Is Overrated”.

Geht los mit schmachtenden Streichern, meh, aber sobald die aufhören klingt’s eigentlich ganz okay. Wer’s halt mag, oder mit den Worten meines alten (Schreiner)Meisters Erwin Seeger “D’Katz mag Mäus, i mag’s ned”.
Und die Streicher kommen ständig ruzück!

Egal, wenn man das als reines Audio hört, muss man sich nicht gleich übergeben, z.B. wenn man es beim Abspülen oder Kochen hört. Aber jetzt ist mir das auch noch als Video über den Weg gelaufen, und da regt sich in mir was, was so gar nix mit Romantik zu tun hat.
WIE SCHLIMM GEHT’S EIGENTLICH NOCH?

Jetzt verkleistern einem nicht nur die zuckersüßen Streicher die Ohren, jetzt kriegt man die optische Überdosis auch noch an den Stellen, die akustisch erträglich wären. Dies ist nix anderes als das akustisch-optische Äquivalent zu überzuckertem Junk Food! Ich sach nur: das greift die Blut-Gehirn-Schranke an und zerstört Neuronen! Von unerträglichem Sodbrennen ganz zu schweigen …
Der Typ hat doch einen an bzw. unter der Mütze!
Wenn was overrated ist, dann doch wohl Lovesongs von Gregory Porter!

Dass es auch anders geht, beweist Allen Stone mit seinem neuen Video. Auch hier gibt’s Zuckerguss, optisch und akustisch, aber erstens nicht so dick aufgetragen, und zweitens mit viel glaubhafteren Emotionen. Hier wird mit Klischees gespielt, bei Gregory Porter werden Klischees auf’s Dumpfste bedient.

Is jetzt auch nicht so richtich meine Musik, bin aber neulich mal beim Durchhören von Java-Jazz-Konzerten auf eines von Allen Stone gestoßen, mit einer Coverversion von Bob Marleys “Is This Love?”. Gefällt mir echt gut.

Hier noch der Gregory Porter Song, der wohl bis auf weiteres der einzige bleiben wird, den ich mir ab und zu mal anhöre:

Beifang

Hatte mir schon gestern bei der Februar Playlist überlegt, ob ich z.B. die neuen Sachen von Anika Nilles aus der Liste lösche und einen eigenen Beitrag für ihr neues Album mache. Oder ob ich stattdessen den Playlist-Beitrag länger mach und dort ihr neues Video einbette …

Jetzt ist es dann halt keins von beiden geworden, sondern ein Sammelsurium als Nachtrag zur Playliste.

Als erstes eines der neuen Videos von Anika Nilles mit ihrer (neuen) Band Nevell.

Ich find die Band bockstark, wenn sie im Satz spielen. Solos und Fills der drei Jungs find ich ein bisschen oldschool. Anika Nilles spielt so variabel und einfallsreich, dass man über die Schwächen der Band geflissentlich weghört. Wahrscheinlich kann sie jede Band auf ein anderes Niveau heben.
Am Schluss erfährt man noch manches über Anikas Becken 😉

Hier das neue Album:

Bringt Farbe in den Winter. Absolut hörenswert.

Und dann zu Montis, Goudsmit & Directie. Zwei Titel von Ihnen finden sich in der Februar Playlist. Einer davon ist Don Rocko:

Unbedingt kurz bei 4:17 reinhören!
Auch das Album hat was. Und Orgeltrios sind ja eh irgendwie angesagt.

Jordan Rakei findet sich auch in der Februarliste. Bin mir nicht ganz sicher, was ich von ihm halten soll. Hatte schon letztes Jahr mal einen Titel von ihm gespeichert, den ich manchmal saugut finde, manchmal nervt er auch.
Hier das Tiny Desk Konzert vom Januar. Den ersten Titel find ich sagenhaft. Den Rest eher gähn …

Hier noch das etwas ältere Video von “Blackbird”. Nein, nicht das von den Beatles …

Und dann wäre da noch Jazz-Küken Joey Alexander. Der erste Eindruck ist immer noch, dass man besser mal seine Mama über Lautsprecher ausrufen lässt, aber weit gefehlt: Wunderkind. Und das schon seit Jahren. Mit elf Jahren hat er sein erstes Album veröffentlicht. Jetzt, mit 16, schon sein fünftes. Nicht wirklich meine Musik, aber zumindest der Titeltrack kann voll überzeugen. Ist übrigens auch der einzige Titel, der bis jetzt bei Spotify zu finden ist.
Für den Videodreh hätte Mama ruhig eine andere Jacke aussuchen dürfen …

Fly like an Eagle(man)

… oder “Brain Ahead” …

Hier mal was ganz was anderes: Fernsehtipps!

Durch Zufall bin ich letzte Woche erst auf die 6-teilige Dokuserie “The Brain with David Eagleman” gestoßen, die ab Freitag, 14.02.2020 auf Servus TV ausgestrahlt wird unter dem deutschen Titel “The Brain – Das menschliche Gehirn“.

UPDATE:

Da die Sendetermine doch eher mal ungünstig liegen, werde ich die Sendungen aufnehmen.

Habe zwei Folgen aus der Serie bei YouTube gefunden, beide in Englisch. Folge eins ist von der Auflösung her unterirdisch, deshalb hier Folge 2 zum Reinschmecken. Wer auf “Abspielen” klickt, landet an einer ziemlich interessanten Stelle, die zudem noch eine kleine musikalische Analogie hat.

Wat mutt, dat mutt:
Hier mein absoluter Lieblingstalk von Dr. Eagleman. Ja, ja, ich hatte ihn schon mal hier im Blog verlinkt. Aber ich kann ihn immer wieder gucken, und freu mich immer wieder an der “Open-Mindedness”, die Eagleman hier demonstriert. Mir tut dat gut.

Untertitel einschalten nicht vergessen!

Hier noch die Übersicht der Sendetermine.