Auch für nicht ganz so Hartgesottene

Die Best-of-2019 Playliste mit 248 Titeln vom vorherigen Post ist ja nicht jedermanns Sache.

Deshalb kommen hier ein paar Playlisten à 10 Songs aus dem Jahres-Fundus, die ich inhalts-sensitiv benannt habe.
Kurz und schmerzlos, kurz und hörenswert:

Die poppige Liste:

Die bluesige Liste:

Die elegante Liste:

Die coole Liste:

Die heftige Liste:

Die spaceige Liste:

Die groovige Liste:

Die witzige Liste:

Die fröhliche Liste:

Die funkige Liste:

Die Liste mit den Songs, die wie eine Naturgewalt daher kommen:

Die Liste mit dem Besten vom Besten:

Irgendwie untergegangen ist E-12 von Myron McKinley … das eigentlich Platz 1 der Best-of verdient hätte. Keine Ahnung wie das passieren konnte, aber hier dann halt das Video zum Titel:

Deitch good!

Die Nummer “Egyptian Secrets” des Adam Deitch Quartetts (aus der Oktober Playlist) hab ich mit großem Vergnügen schon öfter gehört, und auch die gleichnamige CD gefällt mir stellenweise ganz gut.

Bei manchen Titeln, genauer gesagt bei dreien, sind Gitarrenparts zu hören, die, gibbsjaned, nur von einem stammen können: von John Scofield.
Und es ist!

Das war aber nur die halbe Überraschung beim Adam Deitch Quartett. Die andere ist, dass Adam Deitch himself der Drummer von Lettuce ist, die ich hier schomma vorgestellt hatte >>>

Hätte man vielleicht hören können.

Aber wiebidde kommt denn da eine Verbindung zu John Scofield zustande?
Rhetorische Frage, denn wenn man die Liner Notes von Scofields CD “Überjam Deux” liest, dann findet man da bei sieben Titeln Adam Deitch an den Drums. (Bei den restlichen vier Titeln trommelt übrigens Louis Cato, der hier und hier schomma hier aufgetaucht ist.)

Adam Deitch stellt übrigens das gesamte Doppel-Album seines Quartetts auf seinem YouTube Kanal bereit:

Mir persönlich gefallen “Progressions” und “Art Bar” mit am besten.
Nicht verpassen: Mr. Clarks Message, nur ein Anrufbeantwortermitschnitt, auf dem Mike Clark seineszeichens und seinerzeit Drummer bei Herbie Hancocks Headhunters, der Deitch zu seiner Musik gratuliert.

Hier noch zwei Live Mitschnitte des Adam Deitch Quartetts. Bei Art Bar vermisse ich John Scofield.

Auf YouTube findet man noch ein paar wenig geguckte Videos von Lettuce-Auftritten, bei denen John Scofield mitspielt. Mir gefällt’s.

Und hier nomma kurz das Video, in dem Mike Clark seinen “Actual Proof” Groove erklärt:

Love Is The Message

Total abgedrehte Nummer dies. Keiner der Musiker war mir vorher bekannt, und verorten konnte ich nur Rocco Palladino, muss ja wohl der Sohnemann von Pino Palladino sein – und er isses. Genauso wie Papa ein Bassist, und ich find’s ziemlich ungewöhnlich was er da spielt.
Apropos ungewöhnlich: eigentlich sind ja alle vier irgendwie speziell. Der hyperaktive Drummer, der reduzierte Keyboarder und der Gitarrist, der selbst wenn er das wildeste Zeug spielt noch gelangweilt scheint.

Total hypnotischer Sound.
Ob Drogen im Spiel sind? Oder ob die Jungs einfach nur angetörnt sind von der Tatsache, dass sie sich in den Abbey Road Studios befinden?
Keine Ahnung, egal, Love Is The Message. Und wie! Ich liebe es!!!

Falls jemand vergessen haben sollte (oder es noch nie gewusst hat), wer denn jetzt Pino Palladino ist: Stichwort Paul Young. Klingelt’s?