Auch für nicht ganz so Hartgesottene

Die Best-of-2019 Playliste mit 248 Titeln vom vorherigen Post ist ja nicht jedermanns Sache.

Deshalb kommen hier ein paar Playlisten à 10 Songs aus dem Jahres-Fundus, die ich inhalts-sensitiv benannt habe.
Kurz und schmerzlos, kurz und hörenswert:

Die poppige Liste:

Die bluesige Liste:

Die elegante Liste:

Die coole Liste:

Die heftige Liste:

Die spaceige Liste:

Die groovige Liste:

Die witzige Liste:

Die fröhliche Liste:

Die funkige Liste:

Die Liste mit den Songs, die wie eine Naturgewalt daher kommen:

Die Liste mit dem Besten vom Besten:

Irgendwie untergegangen ist E-12 von Myron McKinley … das eigentlich Platz 1 der Best-of verdient hätte. Keine Ahnung wie das passieren konnte, aber hier dann halt das Video zum Titel:

Just for fun

The Main Squeeze. Schon wieder.

Irgendwie hab ich einen Narren an denen gefressen.
Das Piranha-Video hab ich schon mal vor 4 Wochen mit großem Vergnügen geguckt, und als ich jetzt noch das “Making of” entdeckt, und dabei gesehen habe dass es vom gleichen Pool noch ein Video gibt mit Hendrix’ Voodoo Child, da war klar: this is a post.

Ich find dass die Band irgendwie saugut zusammen funktioniert. Und die Coverversionen haben genug Schmackes, dass sie wunderbar neben den Originalen Platz haben, ohne ihnen ihren Platz streitig zu machen. Dass der Gitarrero kein Hendrix ist, steht außer Frage. Aber genügend Dampf und Thrill hattas. Und die Bass Parts, find ich, schieben ordentlich voran.
Piranha ist übrigens keine Coverversion.

Der Sänger heißt übrigens Corey Frye. Neulich hatten wir ja schon einen Cory Wong und einen Cody Fry. Wie soll man sich die Namen merken und auseinander halten?

Die folgende Nummer kam schon in der Monatsplaylist September vor. Ist auch was Eigenes und keine Coverversion.

Vielleicht gefällt mit Main Squeeze auch deshalb so gut, weil mich die Frisur des Gitarristen an meine Jugend erinnert.
Guggsdu:

Just Friends (in the mirror)

Wer (wie ich lange) bei “The Main Squeeze” an irgendwas Gequetschtes oder Gepresstes denkt, liegt ordentlich falsch. Nicht nur weil die Musik eher locker und ohne Quetschungen und Prellungen daherkommt, nein, auch weil “Main Squeeze” auch schlicht mit “Freund” oder “Freundin” übersetzt werden kann.

Bei Spotify gibt’s einige Alben von den Jungs, die mich allerdings nicht wirklich überzeugen, bzw, bei denen der Funke nicht zu mir überspringen will.

Ganz anders geht’s mir da bei einigen Coverversionen, die man bei YouTube finden kann.
Z.B. “Man In The Mirror”, der alten Michael Jackson Nummer, die mir schon im Original irgendwie gefallen hat, die ich mir halt einfach nie anhöre, weil angestaubt, zu oft im Radio gehört und mir die Stimme von MJ nicht zusagt, weil oft ganz schön gepresst. Ha!
Wenn The Main Squeeze die Nummer spielt, geht für mich das Licht an. Groovt wie Hölle, und jeder der Musiker setzt spielfreudemäßig noch einen drauf, so dass die Nummer für mich mehr Leben hat als das Original.
Okay, die Parts mit Kopfstimme gehen an Jacko.

Phänomenal finde ich auch die Version von “Rule The World”. Auch hier wird dem alten Song neues Leben eingehaucht, bzw. intravenös reingepumpt. So wird auf einmal so ein dünnes Pop-Süppchen wie das von Tears For Fears zu einem kräftigen Eintopf. Witzig finde ich den Synthie-Bass als Reminiszenz an den Synthiepop. Fulminantes Finale!

Deutlich älter (und etwas unreifer) ist das Cover von “Papa Was A Rolling Stone”, das als “Kellervideo” aber auch eine echt gute Energie transportiert, wie ich finde.

Ein kleiner Schlenker muss noch sein: Die “Man In The Mirror” Coverversion vom Myron McKinley Trio.
Die hätte ich bestimmt nicht vorgeschlagen bekommen, wenn sich nicht Stanley Clarke in die Credits eingeschlichen hätte …
Ich kann nicht wirklich was raushören, das ich mit Stanley Clarke verbinden würde, aber was soll’s, ist ja ne schöne Nummer. Vielleicht ein bisschen zu dick aufgetragen mit den Streichern und so.
Ich würde die Version eigentlich gar nicht erwähnen, wenn da aus dem wenigen Material, das es von Myron McKonley bei Spotify gibt, nicht eine Nummer herausragen würde, die unbedingt hörenswert ist: E-12

Nachdem ich Obiges geschrieben hatte, hab ich dann doch mal bei YouTube mach dem Myron McKinley Trio gesucht, und siehe da, beide Nummern von Oben sind auch dort zu finden. Auch hier gilt für E-12: einfach UNGLAUBLICH. Unglaublich, dass es von denen nicht mehr gibt, bzw. dass aus denen nicht mehr geworden ist bisher. Vor allem die Man In The Mirror Version scheint ja mit einigem Buhei produziert worden zu sein: da ist Tatsächlich Stanley Clarke dabei, wenn auch als Dirigent der überzuckerten Streicher, und EW&F-Heinz Verdine White darf auch mit dabei sein (damit man seinen Namen für die Suchfunktion nutzen kann?) plus sehr aufwendige Videoproduktion …
Eigentlich hätte E-12 einen eigenen Beitrag verdient!

Ein Hoch auf den Wanderbass! Klingt saugudd, und hintenraus spielt er echt geiles Zeugs … nichtsdestotrotz gefällt mir der Bass der Main Squeeze Version ein bisschen besser …